Psychotherapeutische Begleitung

Für Menschen in Trauer
Und auf einmal ist alles anders… Raum und Zeit – das sind vielleicht erst einmal die wichtigsten Aspekte, wenn ich Menschen in ihrer Trauer begleite. Einen geschützen Rahmen zu bieten, um zu trauern, zu reden und zu weinen. Einen Raum für 1000 Fragen, Erinnerungen, zahlreiche Gefühle und Gedanken, die meine Klienten vorher noch nicht gefühlt oder gedacht haben. In der Begleitung mit mir lernen Sie, die Vielfalt Ihrer Gefühle zu erkennen, zu benennen und auszudrücken. Sie lernen, ihre ganz eigene Trauer zu verstehen und einen selbstbestimmten Ausdruck dafür zu finden. Häufige Themen sind: Abschied nehmen ohne loslassen zu müssen. Begreifen und neu orientieren, Werte überdenken, einen neuen Sinn im Leben finden. Paarkonflikte vor dem Hintergrund der Trauer betrachten. Neue Perspektiven entwickeln. Ressourcen entdecken, den Alltag wieder bewältigen. Herausfinden, was hilfreich und was hinderlich auf dem Trauerweg ist. Umgang mit dem sozialen Umfeld, Verwandten und Freunden in der neuen Situation.

Auch Großeltern, Freunde, Vorgesetzte und Kollegen können mein Angebot wahrnehmen, um zu lernen, wie man für sich einen angemessenen, für sich „richtigen“ und authentischen Umgang mit Betroffenen findet.

Für Menschen in Belastungssituationen und akuten Krisen
Sie haben das Gefühl, Ihnen wächst gerade alles über den Kopf? Sie fühlen sich erschöpft und ausgebrannt? Kommen vielleicht alte Ängste und Muster wieder hoch, die Sie doch eigentlich schon längst dachten verarbeitet zu haben?
In einer Krise oder in einer akuten Stresssituation kommt manchmal alles zusammen. Therapeutische, körperorientierte Gespräche helfen, wieder mehr Stabilität im Alltag und Boden unter den Füßen zu bekommen. Techniken aus der Stressbewältigung und der Achtsamkeit unterstützen den Prozess effektiv und nachhaltig.

Für Eltern mit besonderen Kindern
Eltern eines pflegebedürftiges Kindes haben häufig einen ganz besonderen Alltag zu meistern. Sie funktionieren perfekt, kümmern sich um eine große Anzahl von Therapieterminen, koordinieren Hilfsmittel, lesen sich ein, suchen stets nach Lösungen. Sie sind in ständiger Alarmbereitschaft und haben dann auch noch mit äußeren Faktoren wie Ausgrenzung, nicht funktionierender Inklusion oder mangelnder Solidarität zu kämpfen. Erschöpfung, depressive Episoden, das Gefühl ausgebrannt zu sein oder sich hilflos zu fühlen sowie psychosomatische Erkrankungen sind keine seltenen Begleiterscheinungen. Therapeutische Gespräche helfen, Gefühle wie Trauer, Traurigkeit oder Fremdbestimmung Raum zu geben. Eigene Bedürfnisse wieder zu entdecken. Zu fragen, in welchen Bereichen des Lebens wieder mehr Selbstbestimmung sowie Selbstwirksamkeit möglich ist. Kompetenzen zu entwickeln, wieder in die Kraft zu kommen. Eine innere Haltung zu entwickeln, ein zufriedenes Leben zu führen. Trotz allem.

Gruppenangebote und Austausch
Wenn Sie ein Kind verloren haben und sich mit anderen Eltern über Ihre Erfahrungen austauschen möchten, kann der Besuch einer professionell angeleiteten Trauergruppe hilfreich sein. Hierfür nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Verein Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V. auf. Für den Verein leite ich Gruppen für Eltern, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt ihre Kinder verloren haben und bin als Trauerbegleiterin tätig. Sie können sich dort einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch mit einer Trauerbegleiterin oder einem Trauerbegleiter geben lassen. Der Austausch mit Gleichgesinnten und das Gefühl verstanden zu werden, kann nach einem Verlust zu einer stabilen und tragenden Säule im Alltag werden.

Wenn Sie Ihren Partner, Ihre Partnerin verloren haben, können Sie sich an das Institut für Trauerarbeit e.V. (ITA) wenden, um eine entsprechende Gruppe für den Austausch zu finden.

Übernahme der Kosten für eine psychotherapeutische Begleitung
Obwohl ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie eine Heilerlaubnis der Stadt Hamburg auf dem Gebiet der Psychotherapie erhalten habe, werden meine Leistungen (und die meiner ganzen Kollegen und Kolleginnen) nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und sind eine Privatleistung. Das heißt nicht, dass Sie nur zu mir kommen dürfen, wenn Sie privat versichert sind, sondern, dass Sie diese Leistung aus eigener Tasche zahlen müssen. Die privaten Krankenkassen oder private Zusatzversicherungen der gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker einen großen Anteil der therapeutischen Gespräche. Die Rechnung reichen Sie dann bei Ihrer Krankenkasse / Zusatzversicherung ein und bekommen den Anteil erstattet. Die Übernahme dieser Kosten sind aber leider immer weiter eingeschränkt worden, obwohl unsere Arbeit mehr denn je gebraucht wird.

Versicherungen / private Krankenkassen verlangen in der Regel eine Diagnose nach ICD-10 auf der Rechnung, um die Kostenübernahme zu gewährleisten. Bitte klären Sie vorab mit Ihrer Versicherung/ Krankenkasse, ob Ihnen beispielsweise mit angegliederten Berufsunfähigkeitsversicherungen / zukünftigen Tarifwechseln Nachteile entstehen können, wenn Sie psychotherapeutische Leistungen in Anspruch nehmen. Auch noch zu verbeamtete Lehrer und Lehrerinnen sollten hier vorsichtig sein, um eine Verbeamtung nicht zu gefährden. Private Versicherungen sind in dieser Hinsicht nicht sehr sozial und das Thema Psychotherapie und Verbeamtung rückständiger als Bismarck es je gewesen ist… Ich unterliege als Heilpraktikerin für Psychotherapie der Schweigepflicht. Wenn Sie sich also entscheiden, die Rechnungen nicht einzureichen und privat zu begleichen, erfährt auch keiner, dass Sie psychotherapeutische Leistungen in Anspruch genommen haben. Wenn Sie finanzielle Schwierigkeiten haben, die Stunden zu zahlen, lassen Sie uns sprechen.